Ökotourismus
In den Zeiten, in denen Proteste gegen Tourismus in der ganzen Welt immer lauter werden, nimmt auch der Ökotourismus in Thailand stark zu.
Die Gefahren, die der verstärkte Ausbau von Hotelanlagen und Golfplätzen mit sich bringt, veranlassen die Regierungen von Tourismusländern immer mehr dazu den sanften Tourismus zu fördern.
Es gibt vielseitige Möglichkeiten, die sich von Trekking über Vogelbeobachtungen bis hin zur Beschäftigung mit dem Reisanbau erstreckt. Die Hauptbranche in diesem Bereich ist aber ohne Zweifel das Wandern.
Die Treffpunkte befinden sich in Chiang Mai und Chiang Rai. Hier haben sich zahlreiche Agenturen niedergelassen, um den steigenden Touristenzahlen Herr zu werden. Es gibt ungefähr ein Dutzend verschiedener Wanderrouten, die je nach Länge und Anzahl der Teilnehmer im Preis variieren. Sie führen vor allem durch die Berge in die Regionen, wo die farbenprächtigen Stämme der Bergvölker leben. An der Grenze zu Laos und Myanmar kann man hier die Sitten der alten Völkergruppen kennen lernen.
Aber auch das Beobachten thailändischer Vogel wird unter Naturliebhabern immer beliebter. Mit circa 920 verschiedenen Vogelarten bietet dieses Land auch ein hervorragendes Ziel für eine solche Art Reise.
Zu diesem Zwecke haben sich mehrere einheimische Vogelexperten gemeldet, die mit Gruppen zu bestimmten Orten ziehen, um zum Beispiel den asiatischen Storch zu beobachten, der im November und April am Wat Phai Lom am Chao Phraya Fluss in Pathum Thani in der Nähe von Bangkok nistet.
Thailand liegt mit dieser Entwicklung eindeutig im Trend, der sich immer mehr auf den Schutz der Natur und der einheimischen Kultur konzentriert.



