Ayutthaya

Nicht nur wer sich in Bangkok aufhält sollte unbedingt einen Abstecher nach Ayutthaya, einer der alten historischen Hauptstädte Thailands machen.

Ayutthaya Buddha

Buddha in Ayutthaya

Der Kontrast könnte nicht größer sein. Stellt sich Bangkok als moderne und sehr lebendige Metropole dar, ist Ayutthaya eine ruhige Provinzhauptstadt, nur ungefähr 70 km nordwestlich von Thailands geschäftigem Herzen entfernt. Eigentlich ist der bereits im 14ten Jahrhundert gegründete Ort eine Insel, weil sie zwischen dem Zusammenfluss dreier Flüsse, an einer Biegung des Maenam Chao Phraya liegt. Von dem unendlichen Reichtum der ehemaligen Metropole Südostasiens, mit ihren ursprünglich weit über eintausend mit echtem Gold überzogenen Pagoden und tausenden massivgoldener Buddhastatuen, sind nach der Plünderung durch die Burmesen im 18ten Jahrhundert nur noch steinerne Zeugen übrig geblieben, die sowohl im Ort Ayutthaya selbst als auch im Umkreis der Stadt verteilt sind.


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Prachtvolle Tempel, riesige Festungsanlagen und Reste ehemaliger Paläste geben Ayutthaya ihr besonderes Flair, das mit kaum einem anderen Ort in Thailand vergleichbar ist. Umgeben sind die Anlagen von viel sattem Grün und altem Baumbestand, sodass auch für ausreichend Schatten an einem heißen Tag gesorgt ist.

Obwohl die Idee des Fahrradfahrens in Thailand etwas ungewöhnlich erscheinen mag, ist es gerade für die relaxe Erkundung aller Schätze vergangener Jahrhunderte in Ayutthaya das ideale Transportmittel. Es gibt genügend Anbieter vor Ort, man sollte lediglich den technischen Zustand vor Beginn der Tour prüfen, damit man im Notfall auch wirklich bremsen kann.

Wer möchte, kann sich zunächst aber auch während einer ca. 2-stündigen Bootsfahrt um die Stadt Ayutthaya herum einen guten Überblick verschaffen. Zu den wichtigsten historischen Plätzen innerhalb der alten Stadtmauern gehören die Ruinen des ehemaligen Königspalastes und die, in den Jahrhunderten der Blütezeit entstandenen großen Hallen, die zu offiziellen, königlichen Anlässen benutzt wurden. Die beiden Tempelanlagen Wat Mahathat und Wat Ratchaburana liegen nah beieinander und zeigen aufgrund ihrer architektonischen Merkmale, wie auch alle großen Tempelanlagen außerhalb der Stadtmauern, deutlich den Einfluss der noch älteren Khmer-Kultur.

Ayutthaya hat nicht zuletzt wegen der vielen Tempelanlagen eine besondere Anziehungskraft mit ihrem romantisch-nostalgischen Touch inmitten dem tropischen Thailand, der man sich nur schwer entziehen kann. Besonders romantisch wird es am Abend, wenn die Ruinen der Tempelanlagen erneut im Licht erstrahlen und man den ehemaligen Glanz und wahre Bedeutung im alten siamesischen Königreich erahnen kann.

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