Inselspass pur auf Koh Larn

Nur etwa 8 Kilometer Luftlinie und 45 Minuten mit einem umgebauten Fischerboot entfernt, liegt die größte der vorgelagerten Inseln von Pattaya. Die Koralleninsel Koh Larn lockt mit weißen Stränden zum relaxen oder Wasserport. Ein buntes Gemisch von Menschen bevölkert die 6 Strände der wunderschönen Insel und am Wochenende sieht man sogar Mountain-Biker, die das recht steile Terrain als Trainingsgelände nutzen.

Aber eigentlich dreht sich hier alles um das kristallklare, glitzernde Wasser in dem man herrlich schwimmen, schnorcheln oder sich einfach nur etwas abkühlen kann. Wer es etwas lebhafter mag lässt sich auf einem Bananenboot über das Wasser ziehen oder wagt einen Ausflug aufs Meer mit einem Wasserskooter.

In Thailand Koh Larn Strand

Koh Larn - Thailand


Bereits morgens verlassen die regelmäßig verkehrenden Boote den, ganz im Süden am Ende der Walking-Street gelegenen Bali Hai Pier, und tuckern gemütlich zum Hafen des kleinen Wohnortes auf Koh Larn, Na Baan. Bereits die kurze Überfahrt lädt mit Panoramablicken auf die Pattaya Bucht und den ca. 5 Kilometer langen Jomtien Strand zum Fotografieren ein.

Im Hafen angekommen warten Motorradtaxen und die so genannten Baht-Busse, in Thai „Songthaew“ genannt, auf die neuen Ankömmlinge um diese an die gewünschten Strände zu bringen. Diese heißen Sangwan-, Samae-, Nual-, Tien-, Thonglang und Tawaen- Beach, der sogar einen eigenen Hafen hat. Die Strände unterscheiden sich in Größe und Infrastruktur, und bieten für jeden Besucher etwas, inklusive hervorragender Thaiküche. An einem der weniger frequentierten Strände wird sogar immer mal wieder Nacktbaden toleriert, etwas das grundsätzlich überall in Thailand verboten ist!

Wer sich nicht den Zeiten des Bootsverkehrs anpassen möchte und immer schon mal Speedboot fahren wollte, kann jederzeit an den Pattaya und Jomtien Stränden ein eigenes Boot mieten. Im Allgemeinen werden dafür 1.500 Baht, zurzeit ca. 30 Euro, pro Fahrt berechnet und diese dauert dann nur 15-20 Minuten.
Mit den Fischerbooten wird alles von und zur Insel transportiert und wer die ganze Insel mit seinem gemieteten Motorrad erkunden möchte kann dieses ebenfalls verladen lassen. Auf der Insel selbst stehen ebenfalls Miet-Motorräder bereit, aber nicht immer ist der technische Zustand einwandfrei und ein ausreichender Versicherungsschutz wohl eher die Ausnahme. Das Terrain ist schwierig für einen ungeübten Fahrer und es ist von einem solchen Abenteuer abzuraten.
Viel besser ist es als Beifahrer mit einem Einheimischen eine Inselrundfahrt zu starten und die herrlichen Ausblicke und vielen Fotomotive zu genießen.

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